Blaubarts Frauen                Fotoserie, 2008

Maße: 50 cm x 70 cm, 7-teilig, Digitaldruck


Thema meiner Fotoserien sind Serienkiller und ihre Opfer, denn der Name "Blaubart" wurde ein Synonym für Frauenserienmörder in der Gegenwart. In den 70er Jahren bezeichnen die Medien gleich in zwei Mordserien die Täter als Blaubärte, z.B. "Der Blaubart von Fehmarn".

Laut Stephan Harbort, dem deutschen Kriminalist und Experten für Serienmorde und Täterprofile, "zeichnet die Täter die Fähigkeit aus, die Opfer als Objekte und nicht als Subjekte zu sehen".1

Er erklärt, dass sich viele Serienmörder bei der Auswahl ihrer Opfer überwiegend von pragmatischen Überlegungen leiten lassen. Die Opfer werden meist nicht sofort angegriffen. Zunächst wird das Terrain sondiert, potenzielle Opfer werden taxiert, belauert, verfolgt und ausgespäht.


1"Das Serienmörder Prinzip", Stephan Harbort

 

 

 

Erst wenn der Täter genügend Kenntnisse und Wissen erlangt und ein Opferprofil erarbeitet hat, beginnt die konkrete Tatplanung. Überwiegend kennzeichnet ein solches Verhaltensmuster die Taten sadistischer Serienmörder. Die Phantasie dient dabei als Skript, als geistige Vorlage, als Schema.


Die Frauen der Fotoserie werden in inszenierten Situationen fotografiert. Die Kamera/Täter beobachtet das Objekt/Opfer. Ikonografisch bedienen sich die Bilder einer Symbolsprache, wie sie z.B. aus Holländischen Stillleben bekannt ist. Bildelemente verweisen auf eine Vanitas-Symbolik, auf das Schicksal, den Tod.
 

Serie Mimikry Magnum, 2012 Serie MIMESIS WORLD IN PASSION 2011 Hommage an Adolf Loos, 2010 Ausstellung Fama I haram, 2009 haram Leinwandbilder, 2009 Ausstellung Fama I Vigil, 2009 Ausstellung Fama I Madonna, 2009 Ausstellung Fama I Pantokrator, 2009 Ausstellung Fama I Eidolon katholisch, 2009 Ausstellung Fama I Eidolon byzantinisch, 2009 Ausstellung Blaubart I Mimikry, 2008 Ausstellung Blaubart I Blaubarts Frauen, 2008 Ausstellung objektiv I hexadezimal, 2007
Ausstellung Blaubart I Blaubarts Frauen, 2008